Trauerseeschwalbenprojekt

Berichte aus Naturschutzgebieten und anderen schönen Plätzen
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Re: Trauerseeschwalbenprojekt

Beitrag#11von AlfvonMelmac » 3. Mai 2014 08:49

hoa pepeke hat geschrieben:
Ganz einfach - Waschbären sind ja sooo süüüß! Und Trauerseeschwalben? Kenne ich nicht, klingt nach was Traurigem, passt nicht zu meiner Lebenseinstellung, Party, Feiern, fröhlich sein - und sackendämlich.

So oder so ähnlich wird es wohl sein.


Ja das Plüschtiereffekt spielt auf alle Fälle mit eine Rolle, aber die Neozonen wären nicht so das grasse Problem, gäbe es noch die Tollwut,
denn das war der einzige Bestandslimitierender Faktor in der Natur.
Die ging dann mal durch alle Raubsäuger durch und hat manchmal bin 70 % des Bestandes gekillt und es dauerte dann 10 Jahre bis die Population sich wieder aufgebaut hatte, bis zur nächsten Tollwut.

Der Mensch soll einfach nur seine Finger von der Natur lassen und sich nicht einmischen, die regelt alles alleine solange sie die Chance und den Platz dazu hat.

In den riesigen Überschwemmungsgebieten an der Peene, wirkt sich der Prädatorendruck auf die Seeschwalben zwar auch aus, aber da das Gebiet über 100 km überschwemmt ist, wechseln die Kolonien ihre Standorte und haben eine Reproduktionsrate, die das Überleben der Population sichert, aber das kann nur wirklich da noch funktionieren, wo eine weiträumige Naturlandschaft noch oder wie in der Peene, wieder existiert.

Interessanterweise, hatte ich an meinen Kartierungsrbeiten in der Biabrza Nordost Polens, eine sehr geringe Populationsdichte von Raubbsäuger, Nebelkrähen gehabt, dafür jede menge Wildhühner wie Hasel und Birkhuhn, Wiesenbrüter wie Kiebitz und Bekassine hat man irgendwann nicht mehr beachtet weil die ständig ein vor den Füßen rumliefen, da war die Doppeschnepfe , die Uferschnepfenkolonie interessanter und in den kleinen Dörfern ringsherum sperrte man das Viehzeug nicht ein, es gab kaum Füchse.

Ich nehme an, das durch die langen harten Winter im Osten und der geringen menschlichen Besiedlung einfach die Nahrung für Fuchs, Marderhund und co fehlt, dazu kam das es noch die Tollwut gab und wer weiss was der Wolf da noch für auswirkung auf den Prädatorenbestand hat
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