Trauerseeschwalbenprojekt

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Trauerseeschwalbenprojekt

Beitrag#1von AlfvonMelmac » 2. Mai 2014 11:31

Es war wieder so weit, wie jedes Jahr am Kampftag der Arbeiterklasse, ging es raus Inseln für die Seeschwalben rauszubringen.

Unsere letzte Kolonie von ehemals 14, die Kolonie in einem Peenetorfstich, bei Spophienhof.
Es wurden 30 Inseln rausgebracht.

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Re: Trauerseeschwalbenprojekt

Beitrag#2von AlfvonMelmac » 2. Mai 2014 11:34

es waren auch schon 20 Expl. da, die aufgeregt die Inseln umkreisten und uns freudig begrüßten, danach gingen die Trauerseeschwalben auch schon in ihre synronen Balzflüge über.
Ich konnte leider nur ein paar Flugbilder machen.

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Re: Trauerseeschwalbenprojekt

Beitrag#3von AlfvonMelmac » 2. Mai 2014 11:36

die Kolonie

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Re: Trauerseeschwalbenprojekt

Beitrag#4von AlfvonMelmac » 2. Mai 2014 11:41

Bilder aus den Vorjahren

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Re: Trauerseeschwalbenprojekt

Beitrag#5von Scruffy » 2. Mai 2014 12:25

War das nicht so dass es letztes Jahr keinen Nachwuchs gab?

Toi Toi Toi für die diesjährige Brut :-)
LG Elke

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Re: Trauerseeschwalbenprojekt

Beitrag#6von AlfvonMelmac » 2. Mai 2014 15:15

ja Elke, dank der EU Tollwutschutzimpfung, gibt es kein Nachwuchs mehr , nur noch die Wasservögel, die in eingezäunten Gebieten wie Regenrückhaltebecken brüten haben gute Chancen, was hoch zu bekommen, oder wie in Blankenhof wo eine überflutete Senke, von einem E Zaun umsäumt ist, da wimmelt es von Jungvögeln.
tausende von Schwarzhalstaucher-, Weißbartseeschwalben- Trauerseeschwalbenjunge verlieren ihr Leben aufgrund der EU Tollwutschutzimpfung, ganz aktuell eine Graureiherkolonie mit ca 60 Brutpaare, Genzkow Datzeniederung wurde dieses Jahr vom Waschbär ausgelöscht, warscheinlich die einzige Silberreiherkolonie Deutschlands ebenfalls
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Re: Trauerseeschwalbenprojekt

Beitrag#7von Scruffy » 2. Mai 2014 16:46

Das ist echt traurig, dass zum Schutz der Zuwanderer unsere Einheimischen darunter leiden müssen.
Verstehe nicht warum da nichts unternommen wird.
LG Elke

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Re: Trauerseeschwalbenprojekt

Beitrag#8von hoa pepeke » 2. Mai 2014 17:38

Scruffy hat geschrieben:Das ist echt traurig, dass zum Schutz der Zuwanderer unsere Einheimischen darunter leiden müssen.
Verstehe nicht warum da nichts unternommen wird.


Ganz einfach - Waschbären sind ja sooo süüüß! Und Trauerseeschwalben? Kenne ich nicht, klingt nach was Traurigem, passt nicht zu meiner Lebenseinstellung, Party, Feiern, fröhlich sein - und sackendämlich.

So oder so ähnlich wird es wohl sein.
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Re: Trauerseeschwalbenprojekt

Beitrag#9von Scruffy » 2. Mai 2014 18:10

Wo steckst du dann den Marderhund hin, Alex?
Der ist da oben ja auch reichlich vorhanden und in meinen Augen überhaupt nicht süß.
LG Elke

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Re: Trauerseeschwalbenprojekt

Beitrag#10von AlfvonMelmac » 3. Mai 2014 08:49

hoa pepeke hat geschrieben:
Ganz einfach - Waschbären sind ja sooo süüüß! Und Trauerseeschwalben? Kenne ich nicht, klingt nach was Traurigem, passt nicht zu meiner Lebenseinstellung, Party, Feiern, fröhlich sein - und sackendämlich.

So oder so ähnlich wird es wohl sein.


Ja das Plüschtiereffekt spielt auf alle Fälle mit eine Rolle, aber die Neozonen wären nicht so das grasse Problem, gäbe es noch die Tollwut, denn das
war der einzige Bestandslimitierender Faktor in der Natur.
Die ging dann mal durch alle Raubsäuger durch und hat manchmal bin 70 % des Bestandes gekillt und es dauerte dann 10 Jahre bis die Poulation sich wieder aufgebaut hatte, bis zur nächsten Tollwut.
Der Mensch soll einfach nur seine Finger von der Natur lassen und sich nicht einmischen, die regelt alles alleine solange sie die Chance und den Platz dazu hat.
In den riesigen Überschwemmungsgebieten an der Peene, wirkt sich der Prädatorendruck auf die Seeschwalben zwar auch aus, aber da das Gebiet über 100 km überschwemmt ist, wechseln die Kolonien ihre Standorte und haben eine Reproduktionsrate, die das überleben der Population sichert, aber das kann nur wirklch da noch funktionieren, wo eine weiträumige Naturlandschaft noch oder wie in der Peene, weider existiert.

Interessanterweise, hatte ich an meinen Kartierungsrbeiten in der Biabrza Nordost Polens, eine sehr geringe Populationsdichte von Raubbsäuger, Nebelkrähen gehabt, dafür jede menge Wildhühner wie Hasel und Birkhuhn, Wiesenbrüter wie Kiebitz und Bekassine hat man irgendwann nicht mehr beachtet weil die ständig ein vor den Füßen rumliefen, da war die Doppeschnepfe , die Uferschnepfenkolonie interessanter und in den kleinen Dörfern ringsherum sperrte man das Viehzeug nicht ein, es gab kaum Füchse.

Ich nehme an das durch die langen harten Winter im Osten und der geringen menschlichen Besiedlung einfach die Nahrung für Fuchs, Marderhund und co fehlt, dazu kam das es noch die Tollwut gab und wer weiss was der Wolf da noch für auswirkung auf den Prädatorenbestand hat
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